Folge 223: Vom Dschungelkönig, Kuppelei und Lügenpresse im Spar-Abo

    

Menderes of Steel: Das war das Dschungelcamp 2016; Massenkuppelei: RTL startet weitere Dating-Show; Modernisierung: Welt kommt 2017; Mo gugge: Hammes sah Tarantino-Streifen.

teaser_IBES_MenderesFERNSEHEN
00:02:53 | Kurz angesssprochen: „Der Bachelor“
00:06:30 | Dschungelcamp 2016: Gewinner und Fazit
00:15:41 | Bause und Int-Veen erwarten Zuwachs
00:24:35 | ProSieben mit Völkerball und Dart-WM an
00:34:45 | Eigene Personality-Show für Enissa Amani
00:38:40 | ZDF-Promis für „I can do that!“
00:44:40 | Aus N24 wird erst 2017 Welt

KuH DER WOCHE
00:47:17 | Lügenpresse-Klingelton

WEIDENGEFLÜSTER
00:54:46 | Eurer Viehdback zur Folge 222
00:59:56 | Danke für Euren Support

FILM
01:01:27 | Ophüls-Festival mit Nachfolgeblues
01:09:38 | Hammes sah: „The Hateful Eight“
01:16:06 | „Star Wars“-News der Woche
01:18:56 | Kinocharts
01:21:44 | Kinostarts
01:22:34 | DVD-Neustarts: „Als die Tiere den Wald verließen“ Staffel 1

FUNK
01:23:58 | WDR wird die Radiowerbung beschnitten

QUOTENTIPP
01:31:36 | Vergangene Woche: „Inside Man“ (Di., 26.01., 20:15 Uhr, RTL Nitro)
01:33:00 | Diese Woche: „Ewige Helden“ (Di., 02.02., 20:15 Uhr, VOX)

Alle Wortbeiträge dieser Folge sind eigene Meinungen – teils satirisch – oder Kommentare.
Alle Infos zu „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de

Einige Links verweisen auf Amazon.de, danach dort getätigte Einkäufe unterstützen die KuH. Mehr dazu unter medienkuh.de/support




Christopher

31. Januar 2016 um 23:14    


Wunderschöner Podcast, ich steh kurz davor mir Paypal zuzulegen.
Eine Frage an Herrn Hammes: Eignet sich Hatefull Eight als Datefilm? Und gibt es da so eine Schlüsselszene? Ich wurde nämlich von einer Dame gefragt (Der erste Vorschlag war Deadpool am Valentinstag, da es keinen größeren Kontrast gäbe).

Zuletzt noch die Frage warum es der Ophühlspreis nicht zum Ku der Woche schaffte?

Dirk Diggler

1. Februar 2016 um 02:25    


Zu ‘The Hatefull 8’ kann man noch sagen, dass dieser in Deutschland in vier Kinos in der sogenannten Roadshow Vorstellung gezeigt wird. (Berlin, Hamburg, Essen, Karlsruhe)
Hierbei handelt es sich um eine 8-minütige längere Version des Filmes. Außerdem wird vor Beginn des Filmes zu verschlossenen Vorhängen eine Ouvertüre gespielt und zwischendrin gibt es eine sogenannte Intermission.
Diese Pause dauert etwa 12 Minuten und wird von der wunderbaren Musik von Ennio Morricone begleitet. Zusätzlich zum Film bekommt jeder Zuschauer noch ein Begleitheft.

Ich kann nur jedem diese Roadshowversion empfehlen, da man heutzutage nur noch selten einen 70mm Film sehen kann. (Funfact: Der komplette Film wiegt ungefähr 120 Kilo)

MacSnider

1. Februar 2016 um 04:42    


Was das bestehen des Dschungelcamps angeht, hab ich gelesen dass ITV den Vertrag mit der Location schon um zwei Staffeln wieder verlängert hat

Samuel David Herr

1. Februar 2016 um 09:53    


“Who-ligans”. Großartig. Wär ich gerne selber drauf gekommen. Darf ich den Begriff verwenden, oder is da Titelschmutz drauf?

Ein ganz kurzes – oder zumindest nicht ermüdend ausführliches – Wort zum Thema Ironie in Kommentaren:
es liegt in der Natur kreativer Impulse, daß sie sich mal hierhin, mal dorthin entwickeln, ohne in jedem Falle ihre Existenzberechtigung überprüfen zu wollen bzw. zu müssen. Das tägliche Umgehen mit sozialen Netzwerken, in erster Linie Twitter, zwingt derlei Impulse in strikte Zeichengrenzen und erzieht sowohl Verfasser als auch Leser in gewisser Weise zur Kürze, in der die Würze liegen mag, dadurch aber nicht automatisch zum “besseren” Stilmittel reift, wenn es überhaupt hinreichende Kriterien für ein “Besser” oder “Schlechter” gibt. Herr Böhmermann etwa bewegt sich unaufhörlich, in fast allem was er öffentlich sagt und tut, auf einer selten offenkundig auswertbaren Gradwanderung zwischen Ironie und Authentizität, was bei den Herren KuH in der Regel sehr gut ankommt, worauf möglicherweise die Annahme des einen oder anderen Weideboliden basiert, mit zumindest im Prinzip ähnlichen Mitteln auf Sympathie und Verständnis stoßen zu können.

Ganz ironiefrei möchte ich danken dafür, daß bislang keiner meiner Kommentare gelöscht oder sonstwie beschnitten wurde. Keine Selbstverständlichkeit heutzutage.

Der Hund des Todes

1. Februar 2016 um 10:06    


@Christoph: Hateful Eight ist sicher kein Datefilm. Dazu ist er viel zu misanthropisch und am Ende wird er auch extrem gewalttätig. Trotzdem sehr sehenswert.

Podcarsten

1. Februar 2016 um 10:28    


Herr Körber, mein Kompliment, diese Folge haben Sie so stark im Filmbereich kommentiert wie selten zuvor. Es wirkte wie ein Gespräch unter Kollegen, statt wie ein Hammesmonolog. Nicht falsch verstehen, will nur herausstellen, wie unterhaltsam es diesmal gelungen ist, in früheren Folgen ist der Filmbereich auch gut. Gerne öfter so!

hollaender

1. Februar 2016 um 17:09    


Liebe KüHe, etliche Ihrer KuHhörer berichteten in der Vergangenheit über potenzielle Gefahren der MedienKuH im Straßenverkehr. Heute konnte ich mich bei der Fahrt von der Arbeit nach Hause vor Lachen nicht mehr vollständig auf den den Straßenverkehr konzentrieren, als Sie beide die qualitativ — nun ja — “hochwertigen” Jamba-Wortspiele zum Thema Lügenpresse abließen. Passiert ist nichts, auch habe ich den Blitzer noch rechtzeitig gesehen. In diesem Sinne vielen Dank für eine unterhaltsame MedienKuH 223.

schorse Niemann

1. Februar 2016 um 19:02    


Guten tag Die Herren.
Ist es herrn hammes eigentlich aufgefallen, das die Rolle von Tim Roth sowas von 1 zu 1 meiner meinung nach die Rolle von Christoph Waltz spielt. Sogar das Kostüm ist dasselbe.
vielleicht wissen sie Her Hammes ob Herr Waltz aus Zeitgründen nicht mit spielen konnte oder er nicht geplant war.
Ansonsten der beste Podcast der Welt. Zeit für den Grimme online award.

medienkuh

1. Februar 2016 um 19:32    


@Samuel David Herr: NOCH nicht. Also handele schnell!
@Podcarsten: Der Körber dankt.
@hollaender: Wir denken über entsprechende Warnhinweise nach. Allzeit gute Fahrt!

Ben

1. Februar 2016 um 23:45    


Wie immer eine gute Folge. Besonders den Service-Tipp mit dem Lügenpresse-Klingelton kann ich als Dresdner natürlich gut gebrauchen. Wenn da in der Bahn dann plötzlich das Handy losgeht, habe ich bestimmt wieder ein paar Freunde mehr gewonnen.

Besonders interessiert lauschte ich heute dem Funk – schön, dass ihr es mit reingenommen habt! Ich finde diese Entwicklung sehr begrüßenswert und hoffe, dass mit diesem mutigen Schritt von Seiten der Politik vielleicht mal wieder eine Diskussion über Werbung in den Öffentlich-Rechtlichen allgemein angstoßen wird. Ich finde es generell falsch, dass dort Werbung gesendet werden darf. Wir zahlen Rundfunkbeitrag für unabhängigen Journalismus. Ich mache das gern und finde gebührenfinanziertes Programm wichtig. Da kommt aber Monat für Monat ein Haufen Geld zusammen und ich halte es für eine Frechheit, dass dieser Etat noch durch Werbung aufgestockt werden muss – von daher, ein guter Schritt.
Ich habe mich gefragt, ob der Schritt durch die Landesregierung wirklich nur damit gerechtfertigt war, den freien Wettbewerb zu fördern. Man könnte es tatsächlich auch einfach als Zeichen gegen Werbung in den Öffentlich-rechtlichen allgemein verstehen… Wisst ihr da was Genaueres?
Und ja, vermutlich wird es dann leider auch zu Stellenkürzungen kommen, was aber nur daran liegt, dass das Geld einfach teilweise merkwürdig verteilt wird. Viele Gebührengelder werden schlichtweg aus dem Fenster geworfen, bspw. durch Versendung von Free-TV-Premieren im ARD-Nachtprogramm, nur damit am Ende alles ausgegeben ist und keiner feststellen kann, dass der Rundfunkbeitrag zu hoch ist. Würde man solche Spirenzchen lassen, könnte man wahrscheinlich locker 5 Radioprogamme betreiben, ohne auch nur einen Werbespot zu senden.

Also: interessante Folge, vielen Dank!

PS. Mein Kommentar zu Folge 121 war ebenso wenig ernst gemeint. Obwohl ich mich natürlich immer freue, wenn mein Kommentar vorgelesen wird, weiß ich, dass bei einer solchen Menge nicht möglich ist, ich wollte nur an den herrlichen Kommentar von Samuel David Herr anknüpfen. Aber da wären wir schon wieder beim Thema “Ironie in Kommentaren” ;-)

sternburg

2. Februar 2016 um 21:42    


Die Problematik um den WDR verstehe ich nicht. Die notwendige Höhe der Gebühren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird doch unabhängig und objektiv von der KEF festgelegt. Dabei wird selbstverständlich nicht nur die Ausgabenseite, sondern auch die Einnahmenseite betrachtet. Wenn nun durch Reduzierung der Werbezeiten die Einnahmen sinken, dann steigt doch entsprechend der Einnahmebedarf der Sender und damit die festzulegenden Gebühren (sonst waren sie vorher zu hoch).

Für den WDR ändert sich also unter dem Strich in der Finanzsituation genau gar nichts. Und redaktionell ist das sogar ein großer Vorteil: Nicht nur weil keine Werbung sicherlich ganz gut für die Quote ist. Sondern es gibt auch jeden Tag eine halbe Stunde mehr mit Inhalten zu füllen . Was auch entsprechend vom Gebührenzahler zu finanzieren ist. Redaktionell sollte dies also keineswegs zu Entlassungen, sondern, wenn überhaupt, zu Mehrbeschäftigung führen.

So jedenfalls meine Auffassung nach 2 Minuten nachdenken über das Thema. Eine weitere Minute auf der Website der KEF fördert folgendes Papier über die bei einem Wegfall der Werbung festzulegenden Kompensationsbeiträge zu Tage (ich habe das nicht gelesen; ich finde die Beschreibung reicht). Und das stützt meine These doch wohl deutlich: “[Der ermittelte] Kompensationsbetrages beruht im Wesentlichen auf [den] kumulierten Nettoumsätze[n] bei Werbung und Sponsoring sowie [den] Programmkosten für zusätzliche Sendeleistungen zum Ausgleich der entfallenden Werbeflächen.” Logisch, oder?

So. Ich habe also recht. Wie sich das gehört. Aber das würde doch bedeuten, dass der Intendant des WDR in dieser Angelegenheit völligen Unfug redet – im Gegensatz zu irgendeinem Internet-Honk, der davon gar keine Ahnung hat.

Ähm… falls Ihr jemanden kennt, der jemanden kennt, der davon Ahnung haben könnte – könntet Ihr den das vielleicht mal fragen? Das wäre echt töfte.

sternburg

2. Februar 2016 um 21:46    


Ach, und eines noch: Zu „I can do that!“ fehlte mir ein wichtiges Totschlag-Argument. Klar, das ist ein nettes Konzept, es sind teilweise Prominente dabei, die diese Bezeichnung auch verdienen und alles in allem spricht wenig dagegen, dass das Teil ordentlich funktioniert und auch gesehen wird (wenn auch nicht zwingend von mir). Aber mit dem Namen – das kann doch nichts werden.

sternburg

2. Februar 2016 um 21:48    


Da wir uns hier im Internet befinden, sollte ich vielleicht noch für die Allgemeinheit anmerken, dass jede Diskussion über die obige Verwendung der Begriffe “unabhängig und objektiv” voll am Thema vorbei führt. Man weiß ja nie.

Daarin

4. Februar 2016 um 22:18    


“Aber in doppelter Geschwindigkeit!” – “Klingt vernünftig!”
– Walt Disney zu Georg Lucas

Sina

11. Februar 2016 um 12:56    


Sehr geehrte Herren KuH,

zur Folge selber habe ich diesmal kaum etwas zu sagen, außer, dass sie mir wieder gut gefallen hat.

Was ich nochmal ganz besonders hervorheben möchte, sind Ihre tollen Stimmen.
Ist es vielleicht etwas abnormal, dass ich Körbers Radiostimme und Hammes Gebrauchtsanleitungsstimme sehr in Herz geschlossen habe?
Wahrscheinlich könnten Sie beide die BILD vorlesen und selbst da würde ich noch gerne zuhören. Ach, wie wär es schön, wenn die Medienkuh so manche Morningshow aus dem Radio ersetzen würde. Die Qualität würde bei den meisten Radiostationen sicherlich steigen.

(Um nochmal alle möglichen Denkspiele Perserver direkt auszuräumen. Ich habe kein sexuelles Interesse an den beiden Herren. Ich mag nur einfach gern ihnen zuhören auf völlig asexuelle Weise. Ganz ehrlich? Körbers Stimme passt auch in keinen Porno.)

Liebe Grüße
Sina

Name *

E-Mail *

Website