Im Urlaub von Herrn Hammes freut sich Herr Körber auf einen Gast-Host: Patrick Abele ist im Internet besser bekannt als „Mr. Trash TV“. Er gehört mit seiner markanten neongrünen Cap zu einem der ersten Reaction-YouTubern und beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Trash- und Realityfernsehen. Patrick hat zuvor bereits fürs Radio und auch fürs Fernsehen gearbeitet, ehe er auf die Creator-Seite wechselte. Folge 525 wird ein Aufeinandertreffen zweier Fernsehliebhaber, bei der das Fachsimpeln, Insiderinfos und auch eine kritische Betrachtung des Genres Reality-TV nicht zu kurz kommen.
00:00:45 | Vorstellung Gast-Host: Patrick Abele (Mr. Trash TV)
00:14:00 | Die Liebe zum Medium Fernsehen
FERNSEHEN
00:28:30 | Neue „LOL“-Staffel setzt auf Wiederholungstäter
00:45:53 | Elton schippert auf dem „Traumschiff“
00:50:00 | Zunehmendes verwässern von Marken in der Medienwelt?
00:56:55 | Paul Janke wird für RTL wieder zum „Bachelor“
01:08:30 | „The Hunt“-Cast von ProSieben im Check
01:22:40 | Banijay produziert mit Sam Dylan, Marc Eggers & Co. ohne Sender
01:39:40 | Mr. Trash TV berichtet von den „Reality Awards“
01:43:45 | Steht die Reality-TV-Blase kurz vorm Platzen?
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02:06:50 | Viehdback zu Folge 524
MEHR VON PATRICK ALS MR. TRASH TV
– YouTube-Hauptkanal (Mr. Trash TV)
– YouTube-Zweitkanal (Mr. Trash TV To Go)
– Instagram
Alle Wortbeiträge dieser Folge sind eigene Meinungen – teils satirisch – oder Kommentare.
Foto: RTL/Fine Lohmann
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ich muss mich als sonst stummer, aber langjähriger Hörer ausgerechnet hier mal melden, weil das die seit langem beste Folge war. Nichts gegen euer normales Konzept (sonst würde ich den Podcast nicht hören), aber dass sich mal zwei Leute über die Themen unterhalten, die sich beide dafür interessieren und Ahnung davon haben und so mit Begeisterung auch in die Tiefe gehen können, ist wirklich erfrischend und eine willkommene Abwechslung. Gerne falls Herr Körber mal im Urlaub ist auch eine solche Sonderfolge zum Bereich Film. Und Mr. Trash TV unbedingt irgendwann wieder einladen. Ich interessiere mich für Reality-TV gar nicht, bekomme das fast nur über euren Podcast mit und trotzdem fand ich sehr spannend, was er zu erzählen hat.
Danke sehr, Björn. Wie Du schon sagst: unser normales Konzept sieht eben vor, dass der eine dem anderem Part jeweils „sein Themengebiet“ näherbringt. Und im übrigens gab es sogar vor Jahren eine solche Folge und zwar die 304 mit Herrn Hammes und Nilz Bokelberg.
https://www.medienkuh.de/folge-304-medien-buh/
Es ist so weird, wenn Herr Körber im Podcast ständig mit „Kevin“ angesprochen wird. So ein „ach ja stimmt, gibt bei der Person ja auch Leute die sie duzen, wie bei uns normalen Menschen“ wie früher in der Schulzeit, wenn man ein Gespräch zwischen zwei Lehrkräften mitbekommen hat.
Moin zusammen,
langjährige Hörerin hier – heute mit meiner ersten Wortmeldung. Also quasi meine persönliche Milchpremiere.
Zur aktuellen Diskussion rund um LOL: Ja, Staffel 7 erfindet das Rad nicht neu. Aber für mich liefert das Format weiterhin genau die Art Humor, die ich brauche – gern flach, gern direkt und vor allem zuverlässig lustig. In einer Medienlandschaft, die oft eher schwer verdaulich ist, ist das für mich eine willkommene Portion leichte Kost.
Gerade in anstrengenden Zeiten bringt mich LOL wirklich zum Lachen – und das schaffen nicht viele Formate. Besonders die Interaktionen, z. B. zwischen Anke Engelke und Bastian Pastewka, holen mich komplett ab. Dieses Timing, dieses gegenseitige Hochspielen – das wirkt leicht, ist es aber vermutlich überhaupt nicht. Ich gehe stark davon aus, dass da viel Vorbereitung und Übung drinsteckt. Und dann ist der Gesamtaufwand mehr als die zwei Drehtage.
Zu den Honoraren: Ich habe aus Neugier selbst mal ein bisschen recherchiert und bin eher bei etwa der Hälfte der genannten Summen gelandet. Das, was aktuell im Raum steht, ist natürlich trotzdem sehr viel Geld – keine Frage. Selbst wenn man berücksichtigt, dass man davon längere Zeit davon leben muss.
Gleichzeitig finde ich genau diese Spannbreite in der Medienbranche spannend: Auf der einen Seite sehr hohe Einzelgagen, auf der anderen Seite hört man immer wieder von erstaunlich niedrigen Vergütungen bei anderen Formaten oder Rollen. Das passt oft nicht zu dem Bild, das man vielleicht früher von „Medien = viel Geld“ hatte. Für mich wirkt das heute deutlich uneinheitlicher.
Was ich dabei aber auch schwierig finde: Wenn große Plattformen wie Amazon den Markt so dominieren, verschiebt das natürlich Strukturen, die man nicht unbedingt unterstützen möchte. Gleichzeitig eröffnet genau diese hohe Bezahlung einzelnen Künstlerinnen und Künstlern auch Freiräume: Sie können sich dadurch eher leisten, zusätzlich Projekte zu machen, die vielleicht gesellschaftlich wertvoll sind, aber deutlich schlechter vergütet werden.
Unterm Strich: Für mich hat das Format weiterhin absolut seine Berechtigung. Vielleicht nicht neu, aber zuverlässig gut – und manchmal ist genau das ja die beste Mischung.
Viele Grüße
Lady Lidl Logic
Hallo,
interessante Einblicke, die ihr da liefert, angenehm zu hören.
Hatte mir bei der Expertise einen differenzierteren Blick auf Jochen Horst gewünscht. Mit seiner Ideologie, die sich am Listenplatz für eine rechtskonservative Partei ablesen lässt, liefert er mir ein Störgefühl in einer vielfältigen, bunten und weltoffenen Welt von Reality. Spätestens an seinem irrationalen Verhalten im Sommerhaus gegenüber PoC zeigt sich sein Charakter, schade, dass dem auch noch von Redaktionen eine Bühne geliefert wird.
Beste Grüße von der größten Insel Deutschlands und 15 Jahren Kuhhören
Pianfensi
Kuhten Tag auf die Weide!
Ich bin da kürzlich in ein kleines Rabbit Hole gefallen und dachte, ich erzähle den Herren mal kurz davon. Und zwar geht es um den kleinen Lokalsender tv.berlin – ein Sender, der in seiner nun mittlerweile 29 jährigen Geschichte mehr Insolvenzverfahren durchlaufen hat als Loddar Matthäus Ehepartnerinnen hatte. Darum soll es hier aber jetzt nicht gehen, sondern um die Call-In-Show „Auf Draht“ mit dem charismatischen Host Christian Rahbari, die in den 90er Jahren das Licht der Flimmerkisten erstrahlen ließ. Ich selber hab zu dieser Zeit gerade erst das Krabbeln gelernt, daher hab ich da keine persönlichen Erinnerungen zu – allerdings ist seit letzter Woche mein Instagram-Algorithmus sehr fleißig dabei, mir konstant kurze Clips aus dieser Show in meinen Feed zu spülen.
Im Grunde bestand das Konzept der Sendung aus purem Ragebait – das aber mit einer derart starken Provokanz, wie sie das Fernsehen bis dato nie kannte und wahrscheinlich auch niemals wieder erleben wird. Christian Rahbari hat es sich zur Aufgabe gemacht, jeden einzelnen Anrufer maßlos anzugehen und zu beleidigen; das aber mit einer Art, die es auf einer komischen Ebene schon arg lustig macht, dabei zuzuschauen, wie böse die Menschen dann doch sein können. Es war wirklich alles dabei – es gab auf der kleinen Ebene kurze Sticheleien entweder gegen Herrn Rahbari als Person, gegen seine Art, wie er mit den Anrufern umgeht oder auch nicht selten mal bis zu überraschend offen kommunizierten Gewaltfantasien, die einige Anrufer Christian Rahbari gegenüber kommunizierten. Da wurde gerne schonmal damit geprahlt, dass man ja seinen genauen Standort kennt, bereits vor der Tür mit Baseballschläger wartet und auch nicht davor scheut, noch eben die eigenen Cousins herbei zu rufen, um es mit ihm aufzunehmen. Herr Rahbari wiederum zeigte sich durchweg unbeeindruckt und ließ sich den Spaß, den er dabei hatte, auch immer gerne anmerken. Natürlich stellte er im Rahmen der Sendung eine Kunstfigur dar, aber wenn man bedenkt, wie gering die Medienkompetenz in den 90ern noch im Vergleich zu heute war, verwundert es einen nicht, wenn sich die Leute da salopp gesagt echt auf den Schlipps getreten gefühlt haben (sagt man das so? beim Schreiben klang es zumindest klug…naja egal).
Funfact: Christian Rahbari hat sich über die Jahre leicht umorientiert und betreibt seit ein paar Jahren im Herzen von Berlin zusammen mit seinem Geschäftspartner eine Sandwich Manufaktur, die vergangenes Jahr auch im Rahmen eines Galileo Beitrages zur Sandwichproduktion vorgestellt wurde. So oder so kann ich die Clips zu „Auf Draht“ mit ihm nur wärmstens ans Herz legen…irgendwer scheint wohl aktuell Archive zu durchwühlen und immer mehr bei Youtube und Instagram hochzuladen.
Wie auch immer, ich hoch mich jetzt wieder in die Eistonne.
Bis Baldrian,
Mirco
Hallo,
Neue Woche neue Sendungen die ich geschaut habe.
Die Weisheit der vielen (RTL) ist ok. Das Konzept ist gut und simpel. Der einzelne Kandidat muss versuchen näher an der richtigen Antwort zu sein als die vielen deren Antworten einen Durchschnittswert ergeben. Doch will der Funke bei dem Format nicht überspringen. Ralf Schmitz ist dabei eines der Probleme. Bei Take me Out und Co moderierte er in seiner Art super. Hier passt es aber so gar nicht. Auch hat die Show extrem viele längen und es wird extrem viel gequatscht was den Fluss der Sendung auch etwas nimmt. Ebenso pickt man sich immer mal wieder Leute aus dem Publikum raus die extrem schlecht getippt haben um sich drüber lustig zu machen. Da hätte man vielleicht eher auch mal gute Tipper getreu dem Sendungstitel rauspicken sollen. Die Quote war mit 7,5% nach Folge 2 auch eher so semi. Daher schätze ich wird diese Quiz wie so viele andere die es auf dem WWM slot probiert haben nicht Fortgesetzt werden.
Bei Deutschland am Morgen der gemeinsamen Morgenschiene von N-TV und RTL bin ich mir unsicher ob man sich da nicht verspekuliert hat. Das Format wirkt recht steif und Informativer was wohl durch N-TV auch kommt. Es fehlt das lockere und leichte was die RTL Punkt Formate ausgemacht hat und es am Morgen auch braucht. Ich könnte mir vorstellen das einige denen das zu viel Info und ernst am Morgen ist eher zur Kokurrenz von Sat1 wechseln werden und man das Konzept wohlmöglich Überdenken könnte.
Liebe Grüße