Folge 31: Von Geldproblemen, einem jammernden Kerner und einem haarigen Vieh
Schlechte Nachrichten: Sparkurs für N24 geplant; Schlechte Zahlen: Sky macht Miese; Schlechter Empfang: Timm stellt Sat-Verbreitung ein; Schlechte Floskeln: Metapherkönig Kerner jammert; Schlechte Vorzeichen: Körbers Krieg der Sterne.
Viele Neuigkeiten bietet in die Fernsehbranche in dieser Woche und in den meisten Fällen geht es um das liebe Geld. So plant der ProSiebenSat.1-Konzern, genauer gesagt dessen Vorstandsvorsitzender Thomas Ebeling (Foto) weitere Sparmaßnahmen für den Nachrichtensender N24 (3:41) und die Nachrichten-Formate innerhalb der Sendergruppe. Fotos statt Bewegtbild zeigen soll hier künftig die Devise lauten. Um noch viel mehr Geld dreht es sich im Fall des Pay-TV-Unternehmens Sky. Der ehemals als Premiere bekannte Sender, gab am Donnerstag einen Verlust von schlappen 676,5 Millionen Euro im Jahr 2009 (11:20) bekannt. Dennoch ist Sky-Chef Mark Williams Berufsoptimist und sieht einigermaßen positiv in die Zukunft. Warum, berichten Körber und Hammes. Fehlendes Geld war Grund dafür, dass der Schwulensender Timm Anfang der Woche seinen Astra-Sendebetrieb eingestellt (16:30) hat. Wie es nun weiter geht, hört ihr in der 31. Folge der KuH.
Tausende KuH-Hörer werden zudem auf diese Folge hingefiebert haben, denn schließlich soll Herr Körber in seiner Filmschule heute über seinen Erstkontakt mit „Star Wars“ (40:00) referieren. Ob er den Kampf im Krieg der Sterne für und vor allem mit sich austragen konnte, hört ihr in der Kategorie Film. Dort überrascht Herr Hammes die KuH-Hälfte Körber zudem mit einem verspäteten Geburtstagsgeschenk (52:06) cineastischer Art und die beiden Rinder werden einen Blick auf sehenswertes Fernsehkino (01:05:00) in den kommenden Tagen.
Weitere Themen: RTL2 hat Moderatorin für die „Test“-Shows gefunden; Frau Engels‘ KuHlumne zur Premiere der „Mädchen-Gang“ (RTL2); TV-Neustarts der kommenden Woche; Herr Kerner jammert in Metaphern; Kinocharts und -starts; Titelschmutz mal wieder visionär und die Auflösung unseres dieswöchigen Quotentipps. Ach ja: Unser bisher einmal eingesetzter „Zapping-Service“ verhilft euch auch in dieser Folge wieder, vor schlechten TV-Formaten gefeit zu sein.
Quelle Audioausschnitt: YouTube/ZDF
Die 30. Medien-KuH-Folge hat hiermit ihren Platz auf der Weide gefunden und konzentriert sich in ihrer Jubiläums-Ausgabe auf das, was sie am besten kann: über die Medienlandschaft plaudern. So geht es zu Beginn um den neuen Frauensender aus dem Hause ProSiebenSat.1 (3:25) in Unterföhring. Ursprünglich als Fem.TV geplant, soll dieser nun unter dem Namen Sixx im Mai an den Start gehen. Mit welchen Inhalten man versucht, die Zielgruppe hinterm Ofen vorzulocken, verraten Körber und Hammes. Neuen Inhalt plant auch der Münchner Sender RTL2. Unter dem Arbeitstitel „Sextalk mit Mama und Papa“ (15:15) will man sich ab Herbst an einem neuen Coaching-Format versuchen, ohne sich die Finger am Thema Schmuddelfernsehen zu verbrennen. Mutig zeigte sich unsere KuHlumnistin Frau Engels (20:20); sie sah sich die erste Ausgabe von „18 – Die beste Zeit meines Lebens“ an und berichtet von ihren Erstkontakt mit dem Geissen-Format.
Großer Nominierungstag bei der Medien-KuH! Nein, wir befinden uns nicht im „Big Brother“-Haus, sondern inmitten wichtiger Preisverleihungen von Film und Fernsehen. So werfen Körber und Hammes einen Blick auf die interessantesten Nominierten für den Adolf-Grimme-Preis [36:00], aber auch im Segment Film geht es um eine wichtige Trophäe. Die Oscar-Nominierungen [01:06:50] wurden in dieser Woche veröffentlicht. Analytisch werden diese von Herrn Hammes bewertet und auf ihre Siegeschancen eingeschätzt. Bleiben wir bei Nominierungen, denn kurz zuvor wird auch der weniger beliebte Razzie Award („Goldene Himbeere“) [01:27:30] verliehen. Wer filmtechnisch mit eher überschaubaren Leistungen glänzen konnte, verraten die Medien-KüHe.
Zwei Wochen keine KuH, das bedeutet, zwei Wochen Film-, Funk- und Fernsehthemen die heute abgearbeitet werden wollen. Abgearbeitet hat auch Sat.1-Chef Guido Bolten seine persönliche To-do-Liste zur Rettung des Bällchensenders – leider mehr oder weniger ohne jeglichen Erfolg. Pocher, Kerner, „ran“ und neuer Vorabend: nichts wollte so richtig zünden. Ende Januar
Den „KuH der Woche“ hat dieses Mal
Das Medienjahr 2009 neigt sich dem Ende entgegen. Seit Juni dieses Jahres haben es sich Körber und Hammes zur Aufgabe gemacht, das für sie Wichtigste aus Film, Funk und Fernsehen Woche für Woche zusammenzutragen und kritisch zu analysieren und zu hinterfragen.
Um ein Weihnachtsgeschenk der finanziellen Art geht es beim Pay-TV-Sender Sky: der Anteilseigner News Corporation, mit Medienmogul Rupert Murdoch an seiner Spitze, gönnt dem früher als Premiere bekannten Bezahlsender weitere 120 Millionen Euro und erhöht den Anteil am Sender auf bis zu 45,4 Prozent. Eine lohnenswerte Investition für den australischen Medienmacher? Zurück zum Free-TV: die „Bild“-Zeitung überraschte am Mittwoch mit einer Meldung enthüllungsjournalistischer Art. Beim RTL-Erfolgsformat „Bauer sucht Frau“ soll nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein! „Skandal!“ sagen die einen, „mir doch egal” die anderen. Was wirklich dran ist, versuchen Körber und Hammes zu klären. Danach bleiben die KüHe bei Moderatorin Inka Bause – deren nächste Sendung steht Ende Januar bereits in den Startlöchern. Ob „Die Farm“ jedoch an „BSF“-Erfolge anknüpfen kann?
Nachdem die zwei Film- und Fernsehverrückten Fehler der letzten Ausgabe klargestellt haben, widmen sie sich einem beinahe schon traurigen Thema. Das Magazin Quotenmeter.de berichtete, dass die Sat.1-Sendung „Genial daneben“ möglicherweise vor dem Aus stünde. Heiße Luft und aufgeblasene Headline? Oder was ist dran, an diesen Informationen?