Spezial: Mathieu und Hammes vs. 3D

Es ist mittlerweile drei Jahre her, seit James Cameron mit seinem Blockbuster „Avatar“ Rekorde schrieb und es in einem gefühlten Alleingang schaffte, die Kinolandschaft so umzubauen, dass selbst viele kleine Kinos nun über digitale Projektion verfügen und Kinofilme in 3D zeigen.

 

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In unserem Spezial diskutieren Drehbuchautor und Journalist Christoph Mathieu und Rinderhälfte Dominik Hammes über die Begrifflichkeit 3D, welche Filme mit ihrem 3D-Effekt überzeugen konnten und was die Stärken und Schwächen der Darstellungsform sind. Insiderwissen kommt von Kinoleiterin Hanna Runge, die den Wechsel der Technologien und die Entwicklung der Zuschauerzahlen aus der Perspektive derer erläutert, die die Kinotickets verkaufen und zerreißen.

13 Kommentare zu Spezial: Mathieu und Hammes vs. 3D

  1. joachim sagt:

    Also diese Spezial hatte genauso wenig mehrwert wie ein 3D Film.
    Das war einfach nur langatmig und langweilig und ein super Indiez dafür das die Medien-Kuh gescriped ist . Das war ein unterschied wie Tag und Nacht mit dem Herrn Hammes hier und bei der Medien-Kuh .

    1. medienkuh sagt:

      Ein Script gibt es auch bei den regulären Folgen nicht, lediglich einen Ablaufplan – und dafür braucht es weder ein Indiz, noch mehrere Indizien, auf den verweisen wir ständig. Tatsache ist: Das Spezial hatte weitaus weniger Struktur als eine KuH-Folge und war dadurch natürlich auch nicht so kurzweilig. Aber dass ein Spezial zum singulären Thema 3D mit einer Länge von über einer Stunde ein wenig behäbiger daher kommt, als 90 Minuten mit mehr als zehn Themen, sollte schon vor dem Abspielen klar sein. Schade, dass es dir nicht gefallen hat aber die Sommerpause dauert ja nicht ewig.

  2. Henrik Janke sagt:

    Ich fand den Podcast gut. Eine nette, gesellige Gesprächsstunde über ein sehr “explosives” Thema, nur dass eben das Gespräch aufgezeichnet wurde. Würde mir sogar noch mehr filmbasierte Podcasts von Euch wünschen. Danke für die Verkürzung der Sommerpause.

  3. cyba89 sagt:

    Also mir hat dieses Spezial als kleines Kalb für die Sommerpause ganz gut gefallen, auch wenn es vom Thema her vielleicht ein bis zwei Jahre zu spät kommt.
    Die 3D-Diskussion wirkt halt schon ein bisschen, wie 10 Mal durchgekaut. Allerdings fande ich die Kinobetreiberin als Interviewpartner echt interessant, vor allem weil sie wirklich ehrlich geantwortet hat und nicht immer promomäßig gesagt hat: “3D ist so toll. Schaut euch jeden 3D-Film an!”

    Ich stehe 3D auch recht kritisch gegenüber, vor allem wegen dem recht happigen Aufpreis, der sich nach einigen Kinobesuchen so aufaddiert. Nur bleibt mir halt leider oft keine andere Möglichkeit als in 3D-Vorstellungen zu gehen, ohne 4 Wochen zu warten oder 50km weit in ein anderes Kino zu fahren.
    Da war es mal richtig toll TDKR ohne 3D in einem schönen Digitalkino zu sehen.

  4. Michael G. sagt:

    Fand den Podcast auch gut. Interessante Ansichten und Meinungen, wenn auch ein richtiger 3D Fan/Befürworter fehlte. Man hätte auch noch darüber reden können, wie sich 3D zu Hause macht. Ich besitze sehr viele 3D Blu-rays, achte aber darauf, dass keine konvertierten Filme dabei sind, außer sie haben eine sehr gute Bewertung, wie z.B. Der König der Löwen. Ein super gelungenes Beispiel (außer Tim und Struppi) für 3D ist Sammys Abenteuer, der sehr viele Pop-out Effekte vorweisen kann, die bei euch auch so nicht wirklich zur Sprach kamen, zumindest der Begriff nicht. Die diversen Techniken hätte man auch ansprechen können bzw. die 2 am meisten verwendeten. Da gibt es dann nämlich den Unterschied, wie die Pop-Out Effekte wargenommen werden (überall gleich, egal wo man im Kino sitzt, oder je weiter vorne desto stärker und hinten um so schwächer). Nunja, der Herr Hammes hatte ja zugegeben, sich nicht vorbereitet zu haben, hätte aber bei dem Thema nicht geschadet.

    1. medienkuh sagt:

      Würde es vermutlich nie 😉
      Insbesondere der fehlende 3D-Befürworter ist ein guter Punkt. Ich fürchte was 3D im Heimkino angeht, fehlen sowohl Herrn Mathieu, als auch mir die Erfahrung. Danke für den ausführlichen Kommentar!

  5. Christoph W. sagt:

    Hab zwar erst die halbe Folge gehrt, aber bisher finde ich es recht interessant.
    Vor allem die Kinobeteibtring als Spezialgast find ich super.

    Zum Thema: Ich finde 3D zwar nicht schlecht, aber ich sehe das wie Herr Hammes und brauche es nicht wirklich.
    Bei den Avengers fand ich es auch nur “neutral”, wobei dann die Technik dch wieder etwas abgelenkt hat, weil ich als Technikbegeisterter natrlich zwischendurch mit der Brille “rumspiele” (mal schauen, wie das Bild ohne Brille aussieht, ..)
    Wuerde mir den Film sehr gern nochmal im Kino anschauen, aber dann nur in 2D.

  6. Was 3D im Heimkino anbetrifft: Richtig überzeugt war ich davon bisher noch nicht. Frau Runge sagt im Interview ja ganz richtig, dass der 3D-Effekt im Kino überhaupt erst zur Entfaltung kommt, wenn man weiter vorne oder mittig sitzt. Wer hinten im Kino sitzt, schaut im Prinzip tatsächlich “nur” in einen 3D-Guckkasten. Der gleich Effekt stellt sich doch im Wohnzimmer auch ein. Abschreiben will ich die Technik ganz und gar nicht. Sie steht immerhin erst am Anfang. Wer weiß, was da noch kommt…

  7. Ranor sagt:

    Schönes Spezial.

    Vielleicht als kleine Ergänzung zur Frage nach dem Kauf eines 3D-Fernsehers: Ich würde auch jetzt schon einen 3D-Fernseher kaufen (wenn ich denn einen neuen bräuchte), da die dort verbaute Technik im Normalfall höherwertiger ist als in den 2D-Modellen und daher auch ein besseres 2D-Bild liefert. Allerdings lohnt sich das natürlich auch nur ab einer bestimmten Größe der Bilddiagonale.

  8. Utopia sagt:

    Mir hatte es das Special nicht gerade einfach gemacht. Die kleinliche Diskussion am Anfang hat mich zweimal abschalten lassen. Rest war gut.

    Aber der Herr Matthieu hat einfach nicht Recht. Das räumliche Sehen IST die dritte Dimension. Ohne Raum ist es 2D, wie 3D es auch aussehen mag, es ist es nicht.
    Vergleichbar mit Gemälden. Mit Schattierung kann man Räumlichkeit erzeugen, aber das macht es nicht 3D. Die Realität ist 3D und die Filmstudios von natur aus auch, aber die Bilder auf der Leinwand sind es nicht. Die sind 2D.

  9. joachim sagt:

    Nur mal ein lauten Schrei über die Weide (so das er auch wargenommen wird) …. WIE LANGE MACHT IHR DENN NOCH SOMMERPAUSE ??? *Schrei

    Das sind nun schon über 2 Monate ….

  10. Dominic sagt:

    Mir gefällt die Folge eigentlich schon ganz gut. Durchaus sehr informatives Gespräch. Ist aber an manchen Stellen etwas redundant. Ich möchte noch anmerken, dass ich am Anfang auch äußerst skeptisch gegenüber 3D war. So war ich von Captain America in 3D etwa sehr enttäuscht. Auch andere Filme, wie der angesprochene Amazing Spider-Man, setzen den 3D Effekt für mich unbefriedigend ein und rechtfertigen für mich damit keinerlei die Mehrkosten. Dafür war ich von Final Destination 5 restlos begeistert. Dort wurde der 3D Effekt wirklich grandios umgesetzt. Die Brillen, die man mittlerweile für das “real 3D” bekommt auch angenehm zu tragen, sogar für mich als Brillenträger.
    Noch ganz kurz zu einer Passage, in der Herr Hammes kritisiert, dass zu wenig Effekte vorkommen, bei denen dem Zuschauer Dinge ins Gesicht fliegen. Das ist eigentlich die große Meta-Frage, die hier im Raum steht: Soll 3D dafür sorgen? Also, dass einem möglichst viel ins Gesicht fliegt oder soll das 3D dafür eingesetzt werden, dass man sich mitten im Film fühlt. Für mich ist Letzteres entscheidend. Und bei Prometheus zum Beispiel kam ich diesem Gefühl schon recht nahe.
    Beste Grüße!

    1. medienkuh sagt:

      Hat Herr Hammes das wirklich kritisiert? Oder was doch der Herr Mathieu? Es passiert jedenfalls selten, da sind wir uns alle einig. Herr Hammes ist außerdem der Meinung, dass dieses Dinge-in’s-Publikum-halten auch unter den Filmemachern sehr verpönt ist. Ob 3D dafür sorgen soll, ist letztlich eine Frage, die pro Film individuell geklärt werden muss, wichtiger ist vielleicht die Frage, was kann 3D besser leisten?

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