Steht die Impro-Kultshow „Schillerstraße“ vor einem Comeback? DWDL hat exklusive Informationen dazu und das kuriose ist: Stefan Raab soll die Neuauflage produzieren. Alle Hintergründe zur Erfolgsgeschichte der Impro-Show von einst liefern Körber und Hammes. Außerdem schickt SAT.1 jetzt bei „The Taste“ auch Promis hinter die Löffel, „La Nick“ bildet in der „Realitystar Academy“ auf Joyn die WER?!-Promis von morgen aus und außerdem wird im „Titelschmutz“ wieder ein Blick in die Format-Glaskugel geworfen …
Warm-up zu Folge 520 auf https://www.patreon.com/posts/warm-up-zu-folge-151730291
FERNSEHEN
00:04:59 | Raab produziert „Schillerstraße“-Neuauflage?
00:15:23 | SAT.1 schickt Promis an den „Taste“-Löffel
00:25:01 | Désirée Nick bildet für Joyn Reality-Nachwuchs aus
00:30:34 | VOX schaut in der „Herbstresidenz“ vorbei und gibt Heino eine Doku-Reihe
TITELSCHMUTZ
00:34:51 | Ausblick und Orakeln über künftige Formate
WEIDENGEFLÜSTER
01:00:04 | Viehdback zu Folge 519
01:31:27 | Danke für Euren Support und Hinweis Affiliate
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FILM
01:34:00 | Kino-Charts & -Starts
01:38:11 | Heimkino
01:42:21 | „Star Wars”-News der Woche
QUOTENTIPP
01:45:07 | Letztes Mal: „Berlin – Tag & Nacht“ (Mittwoch, 25. Februar 2026, 19:05 Uhr, RTLZWEI)
01:46:18 | Dieses Mal: „THILO MISCHKE. Trump – The greatest Realityshow.“ (Montag, 2. März 2026, 20:15 Uhr, ProSieben)
Alle Wortbeiträge dieser Folge sind eigene Meinungen – teils satirisch – oder Kommentare.
Foto: Joyn/Marc Rehbeck
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Mehr dazu unter medienkuh.de/support
Zur Suche des Herrn Körber, wo den Raab Entertainment die Schillerstraße-Titel gesichert hat: im deutschen Patent- und Markenamt (DPMA)
https://register.dpma.de/
Wenn man dort nach Raab Entertainment sucht, kommt auch noch das ein oder andere weitere Ergebnis.
(Das DPMA ist übrigens die offizielle Behörde für gewerblichen Rechtsschutz, die Titelschutzanzeiger basieren mehr auf dem Prinzip: ein Werk ist geschützt, wenn es in den Branchenkreisen bekannt ist, also entweder als Werk (Tonträger, Buch, Zeitschrift, Film etc.) herausgebracht oder eben vorab in branchenbekannten Anzeigern veröffentlicht)
Hallo auf die Weide,
ich lasse auch nochmal einen Kommentar dalassen und kurz auf drei Themen eingehen.
1. Ich habe euch bislang noch nicht unterstützt. Auf welcher Plattform bleibt mehr für euch hängen? Patreon bietet natürlich für die Zuhörer einen Mehrwert. Aber ist Paypal vielleicht lukrativer?
2. Auch ich höre euch gelegentlich auf dem Bock. Nämlich dann, wenn ich in Euro Truck Simulator mal wieder zwischen Tromsø und Porto oder Ankara unterwegs bin.
3. Herr Hammes braucht sich wegen der Kritik an seinen Filmbesprechungen nicht in dem Maße zu rechtfertigen. Wir wissen seit vielen Jahren, was für Milch ihr uns serviert. Wem sie nicht schmeckt, kann sie woanders trinken.
Grüße aus der Pumuckl-Stadt
1) Das ist grundsätzlich nicht so einfach zu beantworten. Zwar nimmt Patreon einen Teil des Geldes, dafür haben wir dort natürlich gute Optionen Euch mehr Content zu bieten, die Sonderinhalte kann man sogar via RSS-Feed in den Podcatcher der Wahl integrieren, wenn man uns neu unterstützt, hat man direkt ein Archiv an Inhalten und wir können uns ohne Aufwand direkt an alle richten, die uns dort unterstützen.
3) Naja, ich empfinde es eher als ein angemessenes Erklären. Insbesondere für Hörer die eben nicht immer und/oder ewig dabei sind kann es sinnvoll sei, ab und an zu ekrlären, wie und warum die Inhalte in dieser Form entstehen.
re „Die Realitystar Academy“:
Mir ist schon klar, dass einerseits das ganze „Reality“-TV-Ding ungefähr seit der zweiten Staffel Big Brother in zunehmend dickeren Anführungszeichen geschrieben werden muss, und dass man andererseits nicht jeden Show-Namen auf die Goldwaage legen sollte. Es ist ein Anlass, Leuten preiswert die Kamera ins Gesicht zu halten. Und gegebenfalls noch ein Aufhänger für Storytelling und/oder um sie Dinge erleben zu lassen. Es ist nicht das Burgtheater. Man muss das nicht überdenken.
Dies gesagt zu habend:
Die Existenz einer kamerabegleiteten Reality-Star-Ausbildungsstätte ist schon sehr on the nose ein unfreiwillig hochzynischer Kommentar zum Stand des Genres, ist es nicht?
Was tun wir beim Hören. Bei Job a Kamera für Livesport kann ich euch leider nicht hören, aber ich habe seit paar Jahren meinen Arbeitshorizont erweitert und höre euch beim „forencic cleaning“ (ja das ist die Tatortreinigung) dafür sind eure längeren Folgen wie auch nukular hervorragend geeignet. Vor allem weil ich nicht Mal einen TV besitze, ich lebe quasi in der Mediathek und meiner doch größeren DVD/Blu-ray Sammlung und mit euch doch up to date bleibe. Liebe Grüße auf die Weide, schöne Woche! Danke für die schöne Folge.
Servus!
Da komme ich extra dem Aufruf von Herrn Hammes nach einem Kommentar zu Wuthering Heights nach und dann bin ich natürlich zu spät für die Aufnahme… Ich kopier ihn hier nochmal rein ihr könnt ja selbst entscheiden ob ihr ihn in die nächste Folge noch mit reinnehmen wollt.
Ich schieb mal noch den Bezug zur aktuellen Folge ein vorher: Ähnlich wie Herr Hoffmann arbeite ich fahrend auf der Straße, habe auf meinen zwei Rädern also viel Zeit Hörbücher und Podcasts beim Arbeiten zu hören.
Zu Marty Supreme muss ich die dringende Warnung geben: Es ist ein Stressfilm mit Arschloch-Protagonist. Nicht zufällig war Josh Safdie auch bei Uncut Gems beteiligt, der für mich im weitesten Sinne einfach der selbe Film ist, nur mit Adam Sandler statt Timmy Chimmy und mit Juwelen statt Tischtennis. Ich kann leider die Faszination dieser Art Filme in keinster Weise verstehen, vor allem wenn dann noch der ganz furchtbare Trump-Anhänger Kevin O’Leary beteiligt ist im Film und die Safdie Brüder mit ihrer Produktionsfirma auch knietief in der Scheiße stecken mit sexuellen Missbrauchs Vorwürfen. Ich hoffe gehässig und inständig, dass Marty Supreme fast komplett leer ausgeht bei den Oscars.
Ich bewerbe mich hiermit auch offiziell für ein Volontariat in der Medien-KuH-Filmredaktion meine Bewerbungsunterlagen sind mein Letterboxd Profil ; )
Und hier der Rest zu Wuthering Heights
Ich spare mir mal den Abriss des Buches, aber ich kann es nicht anders formulieren: Im Film stirbt Catherine (Margot Robbie) am Ende, im Buch stirbt in der Mitte. Der Film adaptiert also nur die erste Hälfte des Buches. Den Teil, aus dem man mit Ach und Krach diese tragische Liebesgeschichte drehen kann, weil Heathcliff (Jacob Elordi) in der zweiten Hälfte des Buches zum monströsen Arschloch wird. Die zweite Hälfte des Buches ist eigentlich sogar interessanter als die Erste, da sich die Handlung mit Catherines Tochter und ihrem Cousin wiederholt. Fehlt nur leider im Film. Ansonsten lässt der Film auch viel vom Classism raus, vor allem die eigentliche Erzählerin in Haushälterin Nelly kommt schlecht weg in der Adaption.
Die Regisseurin Emerald Fennell hat auf der Pressetour betont, dass sie eine Version des Buches verfilmt, die sie als Teenagerin im Kopf hatte. Der Film ist also wirklich Hochglanz-Fanfic. Da sie auch selbst aus gutem Hause kommt fällt also die tragische zweite Hälfte und Aspekte des Classism komplett raus.
Warum der Film so unsäglich horny sein muss erschließt sich mir auch nicht wirklich, aber ich denke das wird viele ZuschauerInnen in die Kinos gelockt haben. Mir ist jedenfalls beim Lesen des Buches weder warm im Herz noch woanders geworden.
Ansonsten bietet der Film einen Look der an Poor Things erinnert, überzeichnete Farben, bombastische Kostüme, anachronistische Designs. Das ist auch alles Absicht und sieht toll aus, spätestens beim Skin Room nimmt es aber schon Züge einer Farce an.
Von mir jedenfalls keine Empfehlung, für diese spezielle Adaption. Es gibt aber 20 andere zum Wählen, hervorgehoben sei die japanische von 1988. Die hat jedenfalls die beste Bewertung bei Letterboxd.
Sorry bisschen lang, kürzer ging nicht
LG Droggelbecher
Nach den ersten zwei Folgen noch kurz zur dritten Staffel der Neuauflage von „Hast Du Töne?“:
Für mich findet das Format in dieser Staffel – nach der gegenüber der fantastischen ersten Staffel doch ziemlich abfallenden zweiten Staffel – zu seiner Form. Es ist deutlich mehr Zuch drin, trotz Quiz. Rundum ne gute Sache, ein großer Spaß.
Mit IMHO erstaunlich erhöhtem Schwierigkeitsgrad. Was das sehr ordentliche Casting gut auffängt.
Die spezifische Magie der ersten Staffel wird man nicht wiederholen können. Aber ich bleibe Fan. Und ich freue mich wie ein kleines Kind auf die nächsten Folgen. Zwei Daumen hoch.
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Bonus-Bemerkung:
Für mich als „Wer?“-Kunde einigermaßen erstaunliche Entscheidung, die drei Zusatz-Ratekandidat:innen, die in jeder Einzelfolge den für die Staffel festen Ratepromis jeweils an die Seite gestellt werden, neben ihrem Namen nicht weiter vorzustellen. In Folge Zwei ergab sich im Laufe der Sendung, wer das jeweils war (und das waren sehr geeignete Menschen). Die drei Leute in Folge Eins hingegen, wenn man mir sagt, die haben sie an dem Tag auf dem Parkplatz gefunden, ich könnte nicht widersprechen. Geht vielleicht nur mir so. Vielleicht muss man die kennen. Bestimt sogar. Ich kenne sie nicht.
Aber das tut dem Spaß keinen Abbruch. Für mich kein Teil der Bewertung, ich fands bloß … seltsam.
Moin
Die Info zur Schillerstraße findet man u.a. bei Northdata zu Raab Entertainment
Mahlzeit.
Nun lief wieder der Vorentscheid für den Eurovision Song Contest, erstmals seit 30 Jahren nicht mehr von NDR sondern vom SWR ausgerichtet. Und es hat mir nicht gefallen.
Zunächst einmal: Warum braucht es eine 3-Stunden-Sendung, um aus 9 Liedern einen Teilnehmer auszuwählen? Das hat man früher in der halben Zeit geschafft und hatte dadurch auch deutlich weniger Leerlauf in der Sendung.
Aber das größte Ärgernis: Bevor der Zuschauer für seinen Favortien stimmen darf, sortiert eine Fachjury 6 der 9 Songs aus. Darunter dürten sich bei vielen Zuschauern deren Favoriten befunden haben. Warum macht der SWR so einen Blödsinn? Das ist doch für den Zuschauer nur frustriend. Da wäre es mir deutlich lieber, wenn von Anfang an nur die 3 Songs vorgestellt werden würden, für die ich auch tatsächlich voten darf, und ich gar nicht weiß, dass mir die blöde Jury grade viel geilere Songs weggenommen hat.
Ich erinnere mich an Zeiten, als quasi ganz Deutschland mit z.B. Guildo Horn oder Lena mitgefiebert hat. Aber wenn der teilnehmende Song gar nicht der ist, den die Zuschauer am besten fanden, warum sollten sie dann mitfiebern? Warum hat diese „20-köpfige Jury aus 20 ESC-Teilnehmerländern“ mehr Einfluss als Millionen von Zuschauern? Und warum sitzen in dieser Jury überhaupt Leute aus anderen Teilnehmerländern? Und besteht da nicht ein Interessenskonflikt? Für die anderen Länder wäre es doch von Vorteil, wenn Deutschland einen besonders schlechten Song zum ESC schickt.
Mein Vorschlag fürs nächste Jahr: Wenn der SWR unbedingt ne 3-Stunden-Sendung machen will und der Zuschauerwille eh unwichtig ist, dann lasst die 9 Teilnehmen doch stattdessen in lustigen Wettkämpfen gegeneinander antreten und in jeder Runde fliegt der schlechteste raus. Das können ja durchaus Spiele mit Musik-Zusammenhang sein, z.B. rückwärts gespielte Lieder erkennen oder Plastik-Musiknoten auf eine Tonleiter werfen und jede hängenbleibende Note bringt Punkte. Dann besteht wenigstens eine kleine Chance, dass auch mal eine schräge ESC-taugliche Nummer durchkommt, die von der Jury sofort aussortiert werden würde.