Folge 404: Fazit “Die Passion” not found

404: Das endgültige Fazit zur RTL-Sendung “Die Passion” konnte in diesem Podcast nicht gefunden werden. Dies kann verschiedene Gründe haben: Das Fazit ist fehlerhaft oder falsch einsortiert, das Fazit wurde falsch eingegeben oder gerade nicht erreichbar, das Fazit oder die Erinnerungen an “Die Passion” wurden gelöscht oder verschoben. Bitte prüfen Sie die Sendung und versuchen sie es erneut. Sollte das Problem weiterhin auftreten, wenden sie sich bitte an den Webmaster unter klaws@jesus.com.

FERNSEHEN
00:01:57 | Das große Fazit zu “Die Passion”
00:25:50 | Nazan Eckes hängt “Extra” an den Nagel
00:28:51 | Besetzung des “RTL Turmspringen
00:43:39 | UND JETZT ALLE! SAT.1 startet “All Together Now”
00:48:58 | Amazon und Netflix mit werbefinanzierten Streaming-Angeboten
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WEIDENGEFLÜSTER
01:02:17 | Euer Viehdback zu Folge 403
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FILM
01:17:35 | Kino-Charts
01:20:59 | Herr Hammes wird “Downton Abbey 2” gesehen haben
01:25:14 | Körber kapert Kino: Wie weit geht ironisches Gucken?
01:30:41 | Heimkino
01:35:41 | “Star Wars”-News der Woche

QUOTENTIPP
01:40:38 | Letztes Mal: “Jauch gegen Sigl – Die Revanche” (Montag, 11. April 2022, 20:15 Uhr, RTL) und “Die Passion” (Mittwoch, 13. April 2022, 20:15 Uhr, RTL)
01:45:48 | Dieses Mal: “The Masked Singer – Finale” (Samstag, 23. April 2022, 20:15 Uhr, ProSieben)

Alle Wortbeiträge dieser Folge sind eigene Meinungen – teils satirisch – oder Kommentare.
Foto: RTL/Frank W. Hempel

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4 Kommentare zu Folge 404: Fazit “Die Passion” not found

  1. Reverend Rewe sagt:

    Kuhten Morgen,

    als ich mir letztes Jahr den Fuß gebrochen habe und dadurch 6 Wochen an meine Wohnung gebunden war wie L.B. Jefferies, hab ich die Zeit genutzt und Downtown Abbey komplett gebinged. Und ich habe es geliebt! Das hin und her in den Beziehungen, die teilweise doch überraschenden Twists, aber auch die vorhersehbaren Entwicklungen. Dazu noch dieses liebevolle zwischenmenschliche. Für mich war das eine tolle feel-good Serie, die niemandem weh tut, aber man verpasst auch nichts, wenn man’s nicht gesehen hat. Der Film war dann eher mau, und doch freue ich mich auf den zweiten Teil.

    Schöne Grüße aus der zweitältesten Stadt Deutschlands

  2. Jerry sagt:

    Hallo ihr beiden,

    Abschließend zur Passion lässt sich nur noch eins sagen ” Ich fand die Passion nicht gut.” Damit ist alles gesagt und ich habe vor dem nächsten Jahr ein wenig Angst um ehrlich zu sein.

    Ansonsten war das wieder eine tolle KuH gewesen. Danke das ihr mich jetzt auch schon so lange als Podcast begleitet und mir tolle Hörstunden mit vielen Lachern beschert habt und noch bescheren werdet in der Zukunft. Euch zu hören ist immer eine Freude.

    LG

  3. Stefan, der mit dem soliden Namen sagt:

    Ihr goldenen Kälber,

    es irritiert mich, wie isoliert ich mir mit meiner Meinung zur Passion inzwischen vorkomme, auf die allerorten nur Häme und Spott gekippt wird. Aber gerade deshalb vielleicht ein paar Zeilen dazu:

    Eingeschaltet habe ich überhaupt nur, weil ich durch euch von der Sendung wusste. Ich hatte also – bis auf die skurrile Darstellerauswahl – keine Ahnung, was mich erwartet, und wollte mich einfach nur darauf einlassen. Dass es am Ende ein Live-on-tape-Musical wurde, darüber hätte ich mich vermutlich nur im Publikum vor Ort geärgert, ansonsten war das Format zur Unterhaltung doch perfekt geeignet.

    Überhaupt: Ein Unterhaltungsformat. Das ist es doch, was man vom RTL zur Wochentags-Primetime erwartet. So inhaltlich spannend und lehrreich ich eure Zusatzfolge mit Felix Fleckenstein jetzt auch fand: Welche anderen Unterhaltungsformate werden so konkret auf wissenschaftliche Korrektheit abgeklopft? Verstehe ich nicht, warum das bei der Inszenierung eines Bibelthemas plötzlich wichtig wird. Sonst nehme ich doch auch jeden dramaturgischen Kniff hin, wenn es irgendwie unterhaltend ist – sogar, dass Jesus seine an der Imbissbude gekauften Fladenbrote mit ins Restaurant nimmt, wenn Calli dafür einen Cameo-Auftritt bekommt.

    Wir haben kurz nach dem Start als gesamte Familie vor dem Fernseher gesessen – und fühlten uns nicht nur gut unterhalten, sondern haben uns mit unseren Kindern (12 und 8) sogar gut unterhalten über das, was wir da gerade sehen. Das ist etwas, was ich über praktisch keinen der wenigen Kirchenbesuche der letzten Jahre sagen kann. Und das hat der Fernsehabend beim RTL – beim RTL! – geschafft, dass wir uns über eine Bibelgeschichte austauschen und überlegen, wie die wohl heute ablaufen könnte.

    Ich fühlte mich auch überhaupt nicht um „die Kreuzigung betrogen“ – die Formulierung alleine. Ja: Natürlich ist die Kreuzigung relevant für die Passionsgeschichte, denn ohne Kreuzigung keine Auferstehung. Aber sie wurde ja nicht einfach weggelassen, sondern – vermeintlich familientauglich – besprochen. Unserem 8-jährigen Sohn hat der Anblick des Nagels und das kitschige Blitzfeuerwerk schon gereicht.

    Mir fehlt bei aller Häme auch die grundsätzliche Wertschätzung für diejenigen, die es inszeniert haben. Man kann sich natürlich über Details streiten – aber das ist doch auch bei jeder modern inszenierten Oper so, dass sich das klassisch gebildete Publikum über den modernen Klamauk aufregt. Und diese Haltung ist so leicht einzunehmen. Die unmoderne Sprache in einem modernen Setting, die Rolle der Polizei, Holzhammer-Bilder wie Jesus im Guantanamo-Anzug? Ja, kann man drüber reden, um es – Achtung! – nächstes Jahr besser zu machen. Aber wie toll ist denn zumindest bitte der Versuch – selbst der einer modernen Inszenierung des Kreuzwegs, wenngleich ich an den dort erzählten Geschichten noch am meisten zu kritisieren hätte?

    Mein persönliches Highlight (die Songs von Naidoo und Gabalier ausgeklammert, hier verstehe ich tatsächlich nicht, wie einer Redaktion das durchrutschen kann) war die Musikauswahl. Wie fühlt sich die Passionsgeschichte eigentlich für die Mutter desjenigen an, der bald gekreuzigt wird? Wie für seinen besten Freund, wie für den Typen, der ihn gleich verrät, wie für Jesus selbst? Und welche Songs drücken diese Gefühle dann aus? Mich hat es gleichermaßen überrascht und umgehauen, wie gut hier Lieder funktionieren, die mit völlig anderer Absicht geschrieben wurden.

    tl;dr: Ich habe mich auf das eingelassen, was von RTL hier versucht wurde. Das hat erstaunlich gut funktioniert, weil RTL das gemacht hat, was es kann: Emotionen erzeugen und damit unterhalten.

    Viele Grüße
    Stefan

    1. sternburg sagt:

      Ich habe diese – mit Verlaub – Mindermeinung gelesen und ich möchte komplett unhämisch Danke dafür sagen, dass ich das durfte. Also dafür, dass Du das hier hingeschrieben hast.

      Es überzeugt mich nicht. Ich find’s sogar ein wenig irre, so ehrlich darf ich sein. Aber ich wäre der Existenz dieses Blickwinkels sonst nicht gewahr gewesen. Und jetzt bin ich es. Ich finde das gut.

      Ich hab nämlich schon damals live im Twitch-Chat die Frage gestellt, wer denn bitte Zielgruppe davon sein soll und wem das wirklich gefallen könnte.. Als mehr oder weniger rhetorische Frage. Auf die ich bisher keine Antwort fand, Immer gut, wenigstens von einer Einzelperson widerlegt zu werden. Denn nichts fühlt sich seltamer an, als bei pauschalen Behauptungen gar nicht widerlegt zu werden.

      .

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