Das wäre ihr Podcast gewesen!

   

Da uns das Wetter am vergangenen Aufzeichnungstermin ein Schnippchen geschlagen hat, wir aber so viele Themen und so wenig Zeit haben, fordern wir von Euch nun Grundschulwissen: Lesen! Ihr schafft das. Als Belohnung für den Konsum dieses Textersatzes, gibt es auch wieder zwei Gewinnspiele.

FERNSEHEN
Das letzte große „IBES“-Update für 2013 eröffnet unseren Fernsehbereich, die Fakten:

Die siebte Staffel des Formates brachte es auf einen durchschnittlichem Marktanteil von 41,6 Prozent in der Zielgruppe. Das Finale der Sendung wurde von 1,3 Millionen Zuschauer mehr verfolgt, als das Finale von 2012. Joey Heindle gewann überraschend vor Olivia Jones, die Herr Körber nach dem frühzeitigen Ausstieg von Helmut Berger favorisierte. Dieser bot Joey Heindle übrigens an, in einer verfilmten Autobiografie seines Lebens den jungen Helmut Berger zu spielen. Das Dschungelcamp wird auch nach Ende der siebten Staffel weiterhin Gespräche innerhalb der Medienwelt und dem Feuilleton verursachen, da die sechste Staffel –und damit die letzte Staffel mit dem verstorbenen Dirk Bach – für den renommierten Grimme-Preis 2013 nominiert wurde.

Die Grimme-Kategorie „Unterhaltung/Spezial“ teilt sich die RTL-Sendung mit einer illustren Auswahl an TV-Sendungen, darunter viele Bekannte aus früheren KuH-Folgen:

  • Ich bin ein Star – Holt mich hier raus (RTL)
  • Roche & Böhmermann (ZDF)
  • Der Gastmann (WDR)
  • Die Wiwaldi Show (WDR)
  • Stuckrad-Barre (Tele5)
  • Joko gegen Klaas – Das Duell um die Welt (ProSieben)
  • Ausflug mit Kuttner (SWR/EinsPlus)
  • Quiz@Home (SWR/EinsPlus)
  • Switch Reloaded – ‚Wetten dass…?’-Spezial (ProSieben)

In der Kategorie Serien & Mehrteiler sieht es nicht ganz so eng aus, hier treten die folgenden drei Formate gegeneinander an:

  • Mord mit Aussicht (WDR)
  • Der Tatortreiniger (NDR)
  • Götter wie wir (ZDF)

Einen Spezial-Preis wird Günther Jauch für die Ausgabe vom 24.09.2012 von „Wer wird Millionär“ (RTL) erhalten. Genauer: Für eine herausragende Leistung, die im Zusammenspiel mit dem Kandidaten Aaron Troschke vom üblichen Spielprinzip der Sendung komplett abweicht und allein durch die Interaktion der Beteiligten unterhält.

Auch die Produktion von „Roche & Böhmermann“ (zdfKultur) darf sich (s.O.) über eine Nominierung freuen, wie frenetisch das allerdings gefeiert wurde, ist fraglich. Die Fakten: Nachdem es in einer Presseerklärung aus Mainz ursprünglich hieß, dass man das beliebte und erfolgreiche Format ab März mit einer dritten Staffel zurück bringen wolle – freitags sogar im Hauptprogramm des ZDF – gaben die Mainzelmännchen nun gegenteiliges bekannt: Man habe sich mit der Produktion nicht einigen können, wie man die Sendung hätte fortführen sollen. Gerüchteküche und ein Bericht bei Dwdl.de beschreiben einen Konflikt zwischen den Fronten Roche und Produktion + Böhmermann. Ausgerechnet nach dem Erhalt des Fernsehpreises im letzten Jahr soll es gekracht haben: Dass der Preis explizit an die beiden Produzenten Philipp Käßbohrer und Matthias Schulz und somit vor allem an den innovativen Look und Stil von „Roche & Böhmermann“ ging, die Aufmerksamkeit also weg vom Moderatorenduo gelenkt wurde, soll der Auslöser gewesen sein.

Dass das Format jetzt zunehmend mit Preisen bedacht wird und man bei „Roche & Böhmermann“ stets mit Ironie spielte, lässt die Gerüchte um einen Ostersonntag, sprich eine Wiederauferstehung durch fernsehgöttliche Fügung, nicht verstummen. Artikel in diversen Onlineformaten (*hust* Meedia, Tonight) gab den Gerüchten auch gleich sehr viel Raum: mehr oder minder von den potentiellen Klickzahlen motiviert wurden hier alle Gründe aufgezählt, die für eine Rückkehr sprechen. Derer – so viel sei zugegeben – gibt es nicht wenige: Der Interviewstil von Jan Böhmermann, den er sich bei Maestro Harald Schmidt abgeguckt hat (Motto: ab und an auch mal etwas wahres und ernstes sagen), die Aussage von Tele-5-Chef Kai Blasberg, er würde die Sendung sofort nehmen, wenn sie ihm angeboten würde sowie die unglaubliche Presse, die die Sendung aufgrund der Absetzung nun erhält.

Das diesbezüglich kursierende Schlagwort: PR-Gag. Wir sind der Meinung, dass ein PR-Gag dieser Art kaum mit der Zusammenarbeit des ZDF stattfinden würde. Die Sachlage ist und bleibt jedoch undurchsichtig, gerade auch weil viele Szenekenner einen PR-Gag zumindest nicht ausschließen. Uns erreichten jedoch auch (anonym bleibende) Stimmen, die die DWDl.de-Meldung bestätigten. Wenn es also ein Gag ist, dann gibt es enorm viele eingeweihte Personen die mitspielen. Weitere Einschätzungen diesbezüglich, auch in Audioform von Herrn Körber, könnt Ihr Euch bei seinem Gastauftritt bei den geschätzten Kollegen Fiene und Pähler bei DRadio Wissen.

KuH DER WOCHE

Unser (fast) wöchentlicher Medien-Preis für DIE Medien-Aktion schlechthin – ob positiv, negativ oder einfach nur peinlich. Dieses Mal wäre es NICHT geworden: Der momentan sympathischste deutsche Sender-Chef, Kai Blasberg. Er lud Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einem offenem Brief zur Late-Night.Show „Stuckrad Barre“ ein. In Gänze gibt es das Dokument bei den Kollegen von Dwdl.de wir beschränken uns auf das Zitieren des Schlusswortes:

„Kurzum, liebe Frau Merkel: Sie werden bei uns glänzen wie ein Diamant in der Morgensonne Namibias. Und Sie sehen, immer nur Illnerbeckmannmaischbergerjauch muss nicht sein. Auch Kloeppel langweilt nicht nur Sie, lieber Frau Doktor. Kommen Sie zu uns. Pimp up your Media. Und als kleines Bonbon schwöre ich, diesmal Sie zu wählen. Indianerehrenwort!

Herzlichst, Kai Blasberg
P.S. Wenn Sie demnächst Hotte Seehofer sehen, sprechen Sie ihn mal auf den Bayerischen Fernsehpreis an. Er weiß dann schon Bescheid…“

Gewonnen hat den KuH der Woche hingegen die sagenhaft schöne Debatte zwischen Katrin Sass und Dschungelkönig Peer Kusmagk. Der eigentliche Preisträger dieses Fernsehmomentes, in dem Markus Lanz beinahe die Kontrolle über seine sonst oft künstlich-harmonische Sendung verlor, geht jedoch an den Retter der Publikumsstimmung: Karl Dall. Der Vollblutentertainer erkannte das Unwohl der Zuschauer und schritt ein indem er aufstand und den Moment brach. Ein Blutdruckgerät wurde verlangt, Lacher erzeugt und  die sichtlich echte Wut der Schauspielerin Katrin Sass zumindest vorübergehend zurückgedrängt.

WEIDENGEFLÜSTER
Ihr habt gespendet! Also immerhin zwei von Euch. Danksagungen und Besprechung der nun erforderlichen Gegenseite von uns erfolgen in der nächsten Klangkörper-KuH.

FILM

Regieneuigkeiten: Mittlerweile ist es offiziell bestätigt, dass J. J. Abrams („Lost“*, „Alias“*), nachdem er bereits einen erfolgreichen „Star Trek“*-Reboot hingelegt hat, nun auch die Sternensaga von George Lucas fortsetzen (nicht rebooten) soll. Ein wenig später wurde bekannt, dass es wohl endlich einen Regisseur für das vor Ewigkeiten angekündigte Projekt „Warcraft“ gefunden sei. Duncan Jones („Moon“*, Sohn von David Bowie) soll sich dem Stoff annehmen und einen Film in einer der beiden Fantasy-Welten von Spieleschmiede-Blizzard annehmen.

Oscars! Oscars! Oscars! Die größte Show unter den unbedeutenden Film- und Medienpreisen dieser Erde wird in der Nacht vom 24. auf den 25. Februar stattfinden. Unser offiziell nicht angefragter Medienpartner ProSieben wird ab 0:45 Uhr mit dem Dreamteam aus Moderatoren Annemarie Warnkross, Lena Gercke und Supermodel-Gewinner Steven Gätjen live aus L.A. berichten. Wir – das heißt Herr Hammes und als Gast Herr Mathieu sind um den Dreh herum auch live dabei: Audio-only gibt es von uns ein wenig Vor- und Nachgespräch, sowie eine eloquente angemessene Kommentierung der Werbepausen. Zusätzlich zu unserer Berichterstattung unterstützen wir unsere abgöttisch geliebten Kollegen vom geschätzten Nerdtalk, bei ihrem alljährlichen Gewinnspiel. Wer mittippt kann dort dicke Gewinne absahnen, es lohnt sich!

Hammes sah: „Django Unchained

Ich hatte das Glück den neuesten Film von Quentin Tarantino im Originalton im Broadway in Trier (das Kino hat nichts für etwaige Produktplatzierung gezahlt. Ich mag den Laden einfach sehr) anschauen zu können. Der Film ist – gelinde gesagt – ein Riesenspaß. Man muss natürlich eine gewisse Toleranz, oder auch ein hohes Level an Freude gegenüber überzogener Gewaltdarstellungen haben, wenn man sich einen derartigen Film anschaut, aber das ist eigentlich erst im letzten Drittel des Filmes wirklich relevant. Man kann „Django“ ganz grob in die Teile „Christoph Waltz ist einfach toll!“, einen sich zunächst etwas in die Länge ziehenden Mittelteil und den blutigen Showdown unterteilen. Tarantino-Vorwissen, ist ebenso wie die Kenntnis der älteren Django-Filme nicht vonnöten um den Film zu genießen. Es hilft jedoch, wenn man eine grundsätzliche Affinität für Spagetti-Western mitbringt. Besondere Freude macht es, Samuel L. Jackson in einer für ihn eher untypischen Rolle zu sehen – vielleicht blüht er genau deshalb so auf. Es gab vereinzelt Kommentare, die Enttäuschung darüber beinhalteten, dass die Story von „Django“ nicht sonderlich kompliziert, tiefgehend oder besonders ist. Das stimmt zwar, es drängt sich jedoch der Vergleich einer verflucht guten Liveband auf, die Songs auf Konzerten spielt, die eigentlich unter dem eigenen Niveau liegen, einfach weil sie Spaß machen – und das dann mit richtig viel gelebtem Herzblut. Genauso fühlt sich „Django Unchained“ in seinen besten Momenten an.

Den Kinostart von „Django Unchained“ hat Studio Canal dazu genutzt die gelungene Tarantino-Box „Tarantino XX“* auf den Markt zu werfen. Auf neun Blu-rays finden sich acht Filme und eine randvolle Bonusdisc. Auf dieser findet sich eine ausführliche Dokumentation, in der Tarantino zwar so heftig gelobt wird, dass es beinahe schmerzt, in der aber auch interessante Details über seinen Werdegang verraten werden. Insbesondere Fans des Independent-Kinos der 90er Jahre sollten sich dies zu Gemüte führen. Genau mit dieser Bonusdisc gab es allerdings Probleme: Wie wir in KuH 130 erwähnten, häuften sich auf Amazon.de die Berichte über eine Fehlpressung der Bonusscheibe. Auf unsere Anfrage hin hat Studio Canal uns dies bestätigt. Das Problem sei jedoch mittlerweile erkannt und behoben. Wer eine fehlerhafte Disc erworben hat, kann sich bezüglich eines Umtausches an info@studiocanal.de wenden. Wer im Anschluss per Post die Fehlpressung oder einen Kaufbeleg zurückschickt, erhält eine neue, fehlerfreie Bonusdisc.

Man war auch so nett und hat uns für Euch KuH-Hörer ein wenig Verlosungsmaterial zukommen lassen: Eine der Blu-ray-Boxen „Tarantino XX“ nebst Poster (beide leider mit Transportschaden: Die Box hat einen kleinen Macken, das Poster ist stark beeinträchtigt, aber wir warten bei dem Poster auf Ersatz UPDATE: Ein einwandfreies Poster ist mittlerweile bei uns eingetroffen!) könnten Euch gehören. Was müsst Ihr dafür tun müsst? 18 Jahre alte werden vor allen Dingen. Im Anschluss postet ihr entweder Eurer bestes Burger-Rezept (natürlich ist das eine Hommage an diesen Burger aus „Pulp Fiction“ von dem wir immer vergessen wie man ihn schreibt, dennoch darf Eurer Burger anders heißen und auch schmecken) oder aber Euer bestes Milchshake-Rezept unter diesem Artikel als Kommentar. Lasst Euch was einfallen, wir wählen das beste Rezept aus, nachdem wir die Copy&Paste-Fraktion an Teilnehmern gnadenlos disqualifiziert haben. Viel Glück!

Auf die Kinocharts wollen wir hier gar nicht im Detail eingehen, allerdings hat „Django Unchained“ Tobias (sic!) Schweighöfers „Schlussmacher“ aus dem Stand auf die zwei geschickt, wodurch auch „Flight“ einen Platz einbüßen musste und nun auf Platz vier liegt. In seiner Oscar-Vorbereitung hat sich Herr Hammes auch diesen Film angesehen und urteilt: „Grandios gespielt, eine überraschend persönliche Geschichte in einem sehr großen Rahmen erzählt.“ Wer sich bisher nicht sicher war, ob er sich Flight“* anschauen soll, für den haben wir zwei Tickets zum verlosen. Beantwortet einfach die folgende Frage in den Kommentaren: „Welche fiktive Figur (Gollum, Darth Vader, der Dude) hättet Ihr gerne als Pilot in Eurem Flugzeug und wieso?“ Die kreativste Antwort gewinnt zwei Freikarten für „Flight“.

Sich Denzel Washingtons Leistung in „Flight“ anzusehen, für die er bei den Oscars mit einer Nominierung bedacht wurde, erscheint jedenfalls als eine gute Alternative, wenn man sich die Neustarts dieser Woche anschaut: Da wäre „Kokowääh 2“ dessen Existenz selbst Herr Hammes, der den ersten Teil gar nicht so übel fand, nur mit finanziellen Interessen begründen kann und die Alternative für Valtentinstagverweigerer: „Parker“, ein augenscheinlich typischer Actionfilm mit Jason Statham.

Im Fernsehen empfiehlt Herr Hammes für Sonntag, den 10. Februar folgende Sendungen: RTL 2 zeigt um 22:55 Uhr „Serenity“* Joss Whedons („Avengers“*) Debütfilm, in dem er die Geschichte seiner liebsten TV-Produktion „Firefly“* fortführt. Das Erste zeigt um 23:35 Uhr den antiklimatischen Film „A Serious Man“* von den Coen Brothers, während der Bayrische Rundfunk fünf Minuten vorher einen Film ausstrahlt, den die Coen Brothers Jahre später noch einmal drehen mussten*: die schwarze Komödie „Ladykillers“ aus dem Jahr 1955*  läuft um 23:30 Uhr. Im DVD-Regal könnt ihr die umstrittene Whedon-Produktion „Cabin in the Woods“* sowie die erste Staffel der 80er-Jahre-Serie „Hardcastle and McCormick“* erwerben.

Natürlich hätte es noch viel mehr Themen gegeben, aber einige heben wir uns dann doch für nächste Woche auf, auch weil wir zwar Eure Aufmerksamkeitsspanne in Sachen Zuhören nun über 130 Folgen hinweg erweitert haben, aber Ihr vermutlich nur zwei Zeilen dieses Romans gelesen habt. Bis nächste Woche.

*Links mit Asterisken verweisen auf Angebote von Amazon.de. Dort im Anschluss getätigte Einkäufe bringen uns einen prozentualen Anteil an der ausgegeben Summe ein. Mehr dazu bei Support.




Vicious

9. Februar 2013 um 05:20    


Burger Rezept (“MOM-Burger” wegen des KardaMOMs)

Im Grunde ist die Würzung des Fleisches das wichtigste:

Man nehme entweder reines Rindfleisch, oder wer die Kuh schützen will, nimmt Schweine-Hack.
Hinzu kommt Salz-Pfeffer und das wichtigste eine Prise Kardamom in die Masse. Ein Ei zur Bindung (keine Brötchen) beim Schweinependant nach belieben (und etwaiger Unfähigkeit ;) ).

(Vor dem Braten gefroren lassen sie sich einfacher anbraten)
– Gut anbraten.

– Auf ein getoastetes halbes Burgerbrötchen legen (ich empfehle auch diese Golden Toast Brötchen “Toasties”)

je nach Wunsch die folgenden Zutaten scheibenweise entsprechend portionieren
– gute, reife Rispentomate
– Spreewälder Gewürzgurke
– Salatgurke
– rote Zwiebel

– als Käse “Scamorza” wählen (geräucherter Mozzarella), um die nötige Raffinesse hinein zu bringen

– Den Deckel mit Wunschketchup bestreichen (empfehle Heinz) und/oder der Lieblings-BBQ/Hot-Sauce

Genießen!

Ich nehme an, mein Rezept scheidet sowieso als zu kompliziert und konfus beschrieben aus (soll ja wahrscheinlich auch verbal in der Kuh wiedergegeben werden, aber ich wollt den Reigen aufgrund akuter Schlaflosigkeit wegen des Gedanken an den Burger, welchen ich morgen direkt “bauen” werde, beginnen.

Wünsche ein schönes Wochenende!

Herr-Mueller

9. Februar 2013 um 07:59    


“[…]aber Ihr vermutlich nur zwei Zeilen dieses Romans gelesen habt.”

Was soll das denn heißen?! Ich habe den ganzen verfluchten Text gelesen! (Naja, Siri hat gelesen, ich habe zugehört).
TROTZDEM will ich jetzt ‘ne KuH ins Heft, verdammt!

Jens

9. Februar 2013 um 11:35    


Hallo,
also wenn es schon um so eine tolle DVD-Box geht muss man ja praktisch mitmachen.
Da ich bei eigenen Burgerrezepten eigentlich nur den Standard kann, (die aber trotzdemverdammt lecker sind) hier mal ein ebenfalls einfaches, aber gerade im Sommer genial leckeres Milchshake-Rezept.

Werkzeuge: Pürierstab, ein Gefäß und ein Messer
Zutaten: Milch, nach Belieben ein Schuss Sahne ein paar Bananen, , Zitronensaft, Zucker, Schokosplitter

Zubereitung: Zunächst werden die Bananen geschält (obviously), in dünne Scheiben geschnitten und in das Gefäß gegeben. Ein guter Schuss Zitronensaft wird nun über die Bananen gegeben, sodass sie möglichst alle was abbekommen. Der Saft dient neben dem Geschmack noch als Säurungsmittel und Antioxidationsmittel.
Mit dem Pürierstab werden die Bananen nun so lange püriert, bis sich eine schöne homogene Masse gebildet hat. Unter weiterem Pürieren wird nun die Milch langsam dazugegeben. Durch den Pürierstab wird das ganze sehr schön schaumig und fruchtig.
Nach dem portionieren können die Schokosplitter über die Gläser gestreut werden.

Klappt übrigens auch sehr gut mit Erdbeeren.

So, das wäre mein Beitrag. Beste Grüße!

Kurt C. Hose

9. Februar 2013 um 12:50    


Yay, freue mich schon auf ganz viele leckere Rezepte zum nachkochen.

Ansonsten sehr ungewohnt, so eine KuH in schriftform.

Hier jetzt noch schnell mein Milkshake Rezept. Schnell und gut, oft von mir und meinem Mitbewohner im Sommer gemacht.

Man braucht: Milch, Vanilleis und Saft nach Wahl (sehr lecker zum Beispiel Maracuja)
Milch und Saft zu gleichen Teilen mischen, Eis nach beleiben drauf (um so mehr, um so dickflüssiger und kälter nachher). Nun nur noch mit einem Pürierstab mixen bis alles eine gleichmässige Masse/Flüssigkeit ist. Genießen.

Jochen

9. Februar 2013 um 14:42    


In Anlehnung an die (zurecht bereits Grimmepreisausgezeichnete) Sendung “Walulis sieht fern” kann ich euch nur den Pure-Beef-Burger empfehlen, den ich übrigens selber schon einmal probiert habe, schmeckt echt männlich:

Zutaten:
1 Ribeye-Steak
2 Schnitzel Wiener Art
knuspriger Bacon
Hackfleischbällchen
Bratensauce
Speckwürfel

Zubereitung:
Alle Zutaten soweit braten, wie man es sich wünscht.
Auf 1 Schnitzel Wiener Art das Ribeye-Steak legen, die Hackfleischbällchen darauf verteilen und das mit Bacon bedecken. Nun darauf die Bratensoße geben, anschließend mit Speckwürfeln garnieren.
Zum Schluß das 2. Schnitzel Wiener Art obendrauf, sodass der Burger von den Schnitzeln eingeschlossen ist.

Im Idealfall sieht das so aus: http://www.youtube.com/watch?v=BXZLkpanTvI

Aber nur für echte Kerle wie euch geeignet, genauso wie die Filme von Quentin Tarrantino.

Jochen

9. Februar 2013 um 14:47    


Und auf die Frage, wen ich am liebsten als Piloten hätte, kann es nur eine Antwort geben:

Den Dude.

Wieso:
Ich wäre gerne bei dem interessanten Experiment dabei, der den Einfluss von “White Russian”-Konsum auf das Flugverhalten untersucht.
Hat bestimmt noch keiner untersucht.

Kurt C. Hose

9. Februar 2013 um 17:22    


Das ist es mir im Text erst gar nicht aufgefallen, erst der Kommentator über mir brachte es zu tage:
Fikitive Person und “der dude” passen eindeutig nicht zusammen:
http://en.wikipedia.org/wiki/Jeff_Dowd
http://www.jefffeuerzeig.com/videos_theDude.php

/Klugscheissermodus aus

medienkuh

9. Februar 2013 um 18:26    


@ Kurt C. Hose

Auch wenn es eine reale Vorlage für den Charakter gibt, bleibt die Filmversion fiktiv ;)

Vicious

9. Februar 2013 um 23:33    


@Jochen

Gehts darum nicht in Flight? :D

Jochen

10. Februar 2013 um 16:09    


@Vicious

Habe Flight ja noch nicht gesehen, aber es mag vielleicht auch um das Thema Alkohol+Fliegen gehen, aber wer “The Big Lebowski” und den Dude kennt, der weiß, dass White Russian nicht einfach irgendein x-beliebiger Alkohol ist, sondern was ganz besonderes. :D
Und außerdem sollte mit meinem letzten Satz im Post denoch eine gewisse Ironie ausgedrückt sein.^^

MeanDoriarty

11. Februar 2013 um 20:35    


Sie kennen dass: Man sitzt bei einem gemütlichen Film- oder Fernsehabend zusammen und plötzlich kommt er: Der Hunger. Während die eine Hälfte jetzt zu McDonalds pilgern möchte um den aufkeimenden Hunger dort gebührend zu bekämpfen, wollen die anderen lieber eine Pizza kommen lassen, denn: Man sitzt ja grade so schön. Die Gruppe spaltet sich in zwei Lager, die einen gehen zu “Mäcces”, die anderen bleiben und warten auf ihre Pizza – Der gemeinsame Abend ist dahin.

Damit ist jetzt Schluss!

Die revolutionäre Erfindung: Der Pizzaburger
Kompaktes Design, mediterranes Flair: Der Pizzaburger vereint alle guten Aspekte der beiden Schnellgerichte ineinander und sorgt dafür, dass es nie wieder Streit darum gibt was im Eifer des Gefechts verzehrt werden soll. Für diese kulinarische Weltreise von Amerika nach Italien benötigt man:

Burgerbrötchen (die mit Sesam oben drauf, die anderen sind Mist)
1 Dose Pizzatomaten
Basilikum
Oregano
Thymian
Hackfleisch (Ob Schwein oder Rind ist natürlich wie immer eine Glaubensfrage)
Salz
Pfeffer
Chillipulver
Schinken und/oder Salami
Streukäse oder Scheiblettenkäse
weitere Zutaten nach Wahl

Die Tomatensauce
Man schüttet die Dose Pizzatomaten in einen Topf und gibt ein bisschen Basilikum, Oregano und Thymian hinzu. Wenn alles im Topf ist, nimmt man sich einen Pürierstab und püriert einmal was das Zeug hält. Danach erhitzt man die Sauce kurz und schmeckt noch einmal ab ob man nicht vielleicht die ein oder andere Priese Gewürz vergessen hat.

Die Burgerscheiben

Da es sich um einen Pizzaburger handelt muss man auch hier das beste der beiden Welten kombinieren: Zum einen natürlich die Patties (Burgerfleisch) und der fleischige sowie Belag der Pizza. Für dieses tolle Geschmacksaroma benötigt man etwas Hack das man in eine Schüssel gibt damit man es mit etwas Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Chillipulver abschmecken kann. Jetzt schneidet man den Schinken/die Salami/ beides in kleine Streifen oder Quadrate und gibt es zum Hackfleisch. Das ganze gut verkneten und dann Kugeln damit formen. Diese Fleischkugeln drückt man nun etwas platt, damit man auf ihr nachher den leckeren Belag platzieren kann. Nun in eine Pfanne geben und braten.

Das Brötchen
Man schneidet die Burgerbrötchen in der Mitte durch und bestreiche die untere Seite mit etwas Tomatensauce, danach legt man die Brötchen für ein paar Minuten in den Ofen und wartet, bis die Sauce soweit trocken ist, dass sie nicht sofort zu beiden Seiten herunterläuft wenn man reinbeißt. Ist es endlich soweit kann man sich ans belegen machen, jedoch darf man hier nicht trödeln, da sonst das Brötchen wieder kalt ist, bevor man wieder gemütlich auf dem Sofa hockt und sich den nächsten Film reinzieht.

Der Belag
Man legt nun den Fleischklopps auf die mit Sauce bestrichene Brötchenseite, danach muss man sich Gedanken über die Zutaten machen, denn man sollte den Käse auf diese abstimmen. Das tolle am Pizzaburger ist, dass es kein “ultimatives Rezept” gibt. Man kann einfach seine liebsten Pizza/Burger Zutaten dafür nehmen: Egal ob Tomate-Mozarella, Salatblatt und Zwibeln oder Champignons und Knoblauch – Alles was hier zählt ist der persönliche Geschmack. Während ich bei überwiegend Pizza-typische Zutaten zu Streu-Emmentaler aus der Tüte rate, kann man für Burger-typische Zutaten auf den herkömmlichen Scheibletten-Käse zurückgreifen.

Luise

12. Februar 2013 um 16:08    


Hallo Ihr Weidenkinder,

den besten Milchshake gibt es natürlich in der Hauptstadt. Da man sich nicht lange damit aufhalten will, Zeit ist Geld und an jeder Ecke könnte Marcellus Wallace mit Hinkebein auf einen warten, besorgt man sich schnell vom Nachbarn:

– 4 Blutorangen (das Blut äh natürlich der Saft muss spritzen)
– 666 g Mango (weil ist immer gut)
– 404 ml Milch (oder milchähnliche Substanzen)
– ca. 5 Shots Tequila, welche vorzugsweise über Salma Hayek Bein gelaufen sind
– 150 g Vollmilch-Joghurt (nur von genetisch einwandfreien Kühen)
– Eiswürfel (in Pistolenform)

Orangen mit einer Axt in zwei Hälften teilen, Mango mit dem Hattori Hanzo Schwert schälen und beides zusammen mit der Milch oder was auch immer ihr gerade gefunden habt, pürieren. Tequila drüber. Eiswürfeln ab ins Glas, am besten noch einen Shot Tequila dazu fügen und fertig ist der Schmaus.

Schmeckt am besten zu Apfelstrudel.

Vicious

12. Februar 2013 um 23:37    


@Jochen:

Es war auch eher ein Spaß!

Ich habe den Film auch noch nicht gesehen.

Ich würd eh den Roadrunner nehmen, und mal sehen, wie er in beengten Räumen ohne Arme mit dem Fliegen klar kommt.

derMarcel

13. Februar 2013 um 18:05    


Beitrag für Gewinnspiel „Tarantino XX Box“:

Hallo liebe Medienkuh,

ICH BIN SCHOCKIERT ÜBER EUREN AUFRUF VON BURGER- bzw. MILCHSHAKE-REZEPTEN!!!

JA GEHT’S NOCH??? HABT IHR DENN GAR KEIN GEWISSEN MEHR???

Wie Tiere für die Herstellung von Fleisch & Fisch, zum Beispiel für Burger, leiden müssen, möchte ich hier aus Jugendschutzgründen nicht beschreiben. Ich gehe deshalb mal lieber auf das Thema Milch-Shakes ein:

Auch wenn’s viele nicht wissen, Milch wächst nicht in Tetrapacks heran, sondern kommt von der Kuh. Die Kuh ist ein Säugetier wie wir Menschen und produziert nur Milch nach einer Schwangerschaft. Ramona Drews ist die Ausnahme, da geht’s auch noch lange Zeit später *spritz*.

So eine arme Kuh wird mindestens einmal im Jahr geschwängert, damit ihre Milchproduktion beständig ist. Zumindest wäre ich froh den Akt dafür wenigstens einmal im Jahr zu haben, egal ob mit oder ohne Schwangerschaftserfolg. Die arme Kuh hat ja aber noch nicht einmal Spaß dabei. Im Gegenteil, irgendein Bauer schiebt ihr eine lange Pipette in den A**** ähhh Hintern und spritzt ab und das war’s auch schon. Keine Liebe, keine Erregung, kein Höhepunkt … nix. Findet ihr beide das etwa schön???

Als Nebenprodukt entstehen dann die knuffigen Kälbchen Und was passiert mit denen??? Die weiblichen Kälber verbringen den Rest ihres Lebens wiederum als geschundene Milchkuh. Die armen männlichen dagegen werden nach nur ein paar Monaten zu Kalbsfleisch verarbeitet!!!

Die Produktion von Milch, also auch der Genuss von Milchshakes, ist ein Teufelskreislauf und fördert die Tötung von Kälbern!!! Und Sie, Herr Körber & Herr Hammes, habt sie ALLE auf dem Gewissen. Habt ihr jemals in die leuchtenden Augen eines süßen Kälbchens geguckt??? Ich glaube nicht, denn sonst würdet ihr nicht so einen schamlosen Aufruf starten, pfui.

Ich weigere mich hier irgendein leckeres Milchshake-Rezept zu posten, trinkt lieber Smoothies. Hier also mein anspruchsvolles vegetarisches Burger-Rezept OHNE Fleisch. Für diesen Burger musste keine Kuh oder ähnliches leiden!!! (vielleicht nur ein paar Kinder die den Reis und das Obst & Gemüse für Billiglohn ernten):

PUFFREIS-BANANE-KIWI-BURGER
2 Puffreiswaffeln
1 Kiwi
1 Banane
flüssige Schokoladensoße
Pfefferminzblätter
rosa Servietten

Zubereitung: Die Kiwi und die Banane schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Fruchtscheiben dann auf die Puffreiswaffel legen, ein bisschen Schokosauce draufspritzen und zuklappen. Die rosa Serviette zu einem Dreieck falten und den Burger reinstecken. Den Teller mit Pfefferminzblättern garnieren und den Burger im rosa Gewand dazulegen. Einen kühlen Smoothie dazu servieren und der Gang ist perfekt. Geht natürlich auch mit zahlreichen anderen Obst- und Gemüsesorten, benutzt eure Fantasie.

Mit diesem absolut männlichen Burger könnte man zum Bespiel seine angehende Freundin beeindrucken, genau wie es Vincent mit Mia im Jack Rabbit Slim’s gemacht hat. Leider schwärmte er nur von einem 5 Dollar Shake und wie das Date endete wissen wir ja …. aber mit einem Puffreisburger wird jedes Date ein Erfolg!!!

Ich hoffe, lieber Herr Körber & Herr Hammes, Sie denken nochmal über diese Entgleisung nach, schließlich haben Sie für ein Millionenpublikum eine Vorbildfunktion und einen Bildungsauftrag. Den anstehenden Shitstorm könnten Sie vielleicht abwenden, indem Sie hier eine Besitzurkunde über eine Kuh-Patenschaft posten.

In diesem Sinne …. SAVE THE COWS!!!!!

;-)

Vicious

20. Februar 2013 um 00:05    


:)

Super! Dankö!

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